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leseprobe 3 ;)

Doch es ist nicht zu widerlegen, dass die Vernunft die Menschen nicht klüger, sondern dümmer macht. Sie werden nicht reicher, sondern ärmer, nicht jünger, sondern älter. Die Vernunft ist hart, logisch und handelnd. Sie ist wie ein Fels im Meer. Ständig ist sie von Wasser umgeben, Wasser in dem sich Gefühle und Träume befinden, doch so lange die Vernunft es nicht anders beschließt, schaffen die Wellen es nicht sie zu brechen.

 

Eine Menge Menschen trocknen das Meer in sich aus, sie merken es nicht, denn ihre Vernunft verbietet es ihnen. Den Träumern gehört die Welt nicht, die Träumer haben gar nichts von alldem, was es sich zu haben lohnt. Was Luna tief in ihrem Inneren immer haben wollte war Andrés, doch es waren Träume. Ihr gemeinsamen Leben, ihre Liebe, all das waren stets Träume. Ihre Träume, aber Träume. Mit der Zeit lernte sie, dass es nicht möglich war diese Träume auszuleben, und bis zu jenem verhängnisvollem Tag, war sie sich auch sicher, dass sie damit Recht behielt. Als sie Andrés jedoch wiedersah und ihr Herz schneller zu schlagen begann fragte sie sich, ob es denn wirklich unerreichbare Träume sind. Doch die Wellen zerbrachen erneut an dem Felsen mitten im Meer, und das Gefühlsmeer verschwand immer mehr im steinigen Untergrund. Es dauerte Jahre, doch es versiegte.

26.7.09 17:45


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leseprobe 2 ;)

Andrés fühlte sich immer noch wie versteinert, doch er spürte langsam, wie wieder Blut in sein Gesicht wich. Ruhig und mit zitternden Händen und Knien stand er auf, um Luna nachzugehen. Sie stand draußen vorm Gebäude an die Mauer gelehnt und Gott, war sie umwerfend.

In ihrer rechten Hand, die nicht weniger zitterte als Andrés, brannte eine Zigarette langsam bis zum Filter ab. Andrés stand nur da um sie anzusehen. Sie drehte den Kopf und musterte ihn ebenfalls. Ein leises „Hey“ kam über ihre Lippen. Andrés lächelte, während ihm Tränen in die Augen stiegen: „Hey.“ Luna lachte ein Lachen, das seltsam verzweifelt klang und schnippte die Zigarette weg. „Hey.“, sagte sie nochmals, ebenfalls mit den Tränen kämpfend. „Hey.“, antwortete auch Andrés noch einmal sehr leise und ging auf sie zu: „Du bist also …“

„Ja.“, antwortete sie und fuhr sich nervös durch ihre Haare: „Ja, bin ich.“

„Oh… Ich dachte nicht dass…“

„Ja ich auch nicht. Nicht hier.“

„Nein, definitiv nicht hier.“

„Und du?“

„Meine Freundin… ich… sie wollte hier her.“

„Oh du hast also…“

„Ja, hab ich.“

„Oh schön, und? Wo wohnst du?“

„Ich … immer noch daheim und… Ach Luna, was soll dieser alberne Smalltalk?“

Luna schüttelte den Kopf: „Ich… Keine Ahnung Andrés. Was soll das jetzt alles hier? Warum jetzt? Warum müssen wir uns begegnen?“

 

Andrés zuckte mit den Schultern: „Was ist so schlimm daran? Ich hab dich lange nicht gesehen.“

„Was schlimm daran ist?“, Luna sah ihn ungläubig an: „Dein Blick, als ich auf der Bühne stand. Du warst wie versteinert und mindestens so schockiert wie ich. Du weißt was wir waren, du weißt was zwischen uns passiert ist und wie intensiv das alles immer noch für uns sein kann. Heute noch.“


26.7.09 17:42


Leseprobe 1 ;)

Sie redete nicht von damals. Nie. Nicht mit Paul, und mit niemanden sonst. Von damals zu reden ist gefährlich und das wusste Luna. Worte sind ein gefährliches Gut. Was im Kopf passiert sind die Gedanken, nebelig, phantasiereich und schleierhaft, wenn auch manchmal Erinnerungen klar wie das Bild eines HD-Filmes dort residieren, sind es nur Gedanken, die unwirklich und surreal in ihrem Kopf eingesperrt bleiben. Mit den Worten ist es anders. Hoffnung wird zu Zukunft wenn sie erst einmal den Kopf verlässt und durch Wörter über die Lippen kommt, Ängste verwandeln sich in Schwachstellen und Vergangenheit wird zur Gegenwart. Dieser spezielle Abschnitt ihrer Vergangenheit würde unwiderruflich zur Gegenwart werden, er würde im Mittelpunkt stehen, sowohl für Luna als auch für Paul.

26.7.09 17:39





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